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Arbeit und Beruf

Das Referat Gleichstellung im Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz fördert Maßnahmen zum Abbau geschlechtsspezifischer Benachteiligungen am Arbeitsmarkt nach folgenden Richtlinien:

  • Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz zur Förderung von aus dem Europäischen Sozialfonds mitfinanzierten Vorhaben der Förderperiode 2014 – 2020 (ESF-Richtlinie SMS) vom 19. August 2014 (veröffentlicht im Sächsischen Amtsblatt, Seite 1198)
  • Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der Chancengleichheit von Frau und Mann und zur Bekämpfung geschlechtsbezogener Gewalt (Richtlinie zur Förderung der Chancengleichheit) vom 22. Mai 2007 (veröffentlicht im Sächsischen Amtsblatt, Seite 768), geändert durch Richtlinie vom 14. Mai 2009 (veröffentlicht im Sächsischen Amtsblatt, Seite 1019)

Konferenz der Staatsministerin für Gleichstellung und Integration zusammen mit der IHK Dresden zum Thema Entgeltgleichheit

Bildmontage: Collage aus einem Foto vom Podium der Konferenz und dem Titelblatt des Einladungsflyers der Veranstaltung.

v.l.n.r.: Petra Köpping, Dr. Günter Bruntsch, Dr. Dirk Freitag-Stechl. Flyer zur Veranstaltung am 29. Februar 2016 in Dresden.
(© SMGI)

Stimmen von der Konferenz unter dem Titel »Entgeltgleichheit? - Gecheckt!!«

  • Petra Köpping, Staatsministerin für Gleichstellung und Integration:

»Die Sensibilisierung von Unternehmerinnen und Unternehmern für das Thema der geschlechtergerechten Entlohnung ist ein wichtiger Schritt bei der Beseitigung der Einkommenslücke. Auch wenn der statistische Unterschied im Osten Deutschlands nicht so hoch ist wie im Westen, so haben wir noch einen langen Weg vor uns. Gerechte Bezahlung liegt auch im Interesse der Unternehmen.«

  • Dr. Günter Bruntsch, Präsident der Industrie-und Handelskammer Dresden:

»Faire Bezahlung und transparente Vergütungsstrukturen sind Grundsätze, die für jeden Arbeitgeber selbstverständlich sein sollten, und zwar nicht nur in Zeiten eines sich verschärfenden Wettbewerbs um gutes Personal.«

  • Dr. Dirk Freitag-Stechl, Geschäftsführer der CUP Laboratorien Dr. Freitag GmbH:

»Warum sollte das Geschlecht bei der Bezahlung eine Rolle spielen? Wir verkaufen unseren Kunden mit unseren Auftragsuntersuchungen vor allem das Wissen und das analytische Geschick unserer Mitarbeitenden, die von empathischen und exzellenten Führungskräften geführt werden. Das Geschlecht spielt für uns bei der Auswahl der Mitarbeitenden und für deren Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen keinerlei Rolle.«

  • Henrike von Platen, Präsidentin des BPW Germany e.V. (Business and Professional Women):

»In Deutschland verdienen Frauen durchschnittlich immer noch rund 22 Prozent weniger als Männer. Um daran etwas zu ändern, reicht es nicht aus, Frauen für Entscheidungen im Erwerbsleben zu sensibilisieren oder für Gehaltsverhandlungen zu trainieren. Wir unterstützen das Bundesgesetz für mehr Lohngerechtigkeit, denn es schafft konkrete Instrumente und Strukturen.«

Studie zum Geschlechterverhalten in Gesundheitsberufen

Österreichisches Forum Arbeitsmedizin 03/10
Zur Geschlechtsspezifik im Erleben und Bewältigen beruflicher Belastungen (Seite 46 bis 48)

Marginalspalte

Equal Pay Day

Roter Stoffbeutel mit dem Aufdruck »Equal Pay Day« über einem Stuhl hängend.

Equal Pay Day 2017: 18. März
Angenommen Männer und Frauen bekommen den gleichen Stundenlohn: Dann steht der Equal Pay Day für den Tag, bis zu dem Frauen umsonst arbeiten, während Männer schon seit dem 1.1. für ihre Arbeit bezahlt werden.

Weiterführende Informationen

Banner zum Portal für Wiedereinsteigerinnen

Das Lotsenportal Perspektive Wiedereinstieg macht Frauen Mut, auch nach einer längeren Familienphase in den Beruf zurückzukehren. Es ist ein gemeinsames Webangebot des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Bundesagentur für Arbeit.

© Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz