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Förderung von Qualifizierungsmaßnahmen

Qualifizierung von Frauen in zukunftsfähigen Berufen und für Berufsrückkehrer und Berufsrückkehrerinnen

Zielgruppe der nach der ESF-Richtlinie SMS/SMUL durch das »Referat Gleichstellung« aus ESF- und Landesmitteln geförderten Qualifizierungsmaßnahmen in Vollzeit sind einerseits arbeitslose Frauen, die mit einer Qualifizierung in zukunftsträchtigen Berufen ihre Chance auf eine Wiederanstellung am ersten Arbeitsmarkt erhöhen. Die Vorhaben müssen sich an dem Bedarf auf dem regionalen Arbeitsmarkt orientieren und die Erfolgsaussichten der zu erwartenden Integration der Teilnehmenden in den ersten Arbeitsmarkt berücksichtigen. Wegen der erhöhten Chancen auf eine Anstellung durch eine Qualifizierung in derzeit am Arbeitsmarkt nachgefragten Berufsbildern soll die Qualifizierung der Frauen auf die Ausübung eines Berufes in technischen und technologischen Bereichen, im Bereich Information und Kommunikation und neue Medien sowie in anderen zukunftsträchtigen Berufen ausgerichtet sein. Darüber hinaus können Männer und Frauen an diesen Qualifizierungsmaßnahmen teilnehmen, die nach mindestens zweijähriger Unterbrechung der Erwerbstätigkeit oder der Ausbildung wieder in das Erwerbsleben eintreten wollen (Berufsrückkehrerinnen und Berufsrückkehrer). Die Qualifizierung dieser Personengruppe kann im erlernten Beruf oder in zukunftsträchtigen Berufen erfolgen.

Die örtliche Arbeitsagentur erteilt auch Auskünfte zu den derzeit in den jeweiligen Regionen geplanten Kursen.

Berufsbegleitende Qualifizierung von Frauen in Führungspositionen

Ziel der nach der ESF-Richtlinie SMS/SMUL durch das Referat »Gleichstellung« aus ESF- und Landesmitteln finanzierten Qualifizierung ist es, beschäftigten Frauen Führungskompetenzen zu vermitteln. Die Zahl der Frauen in Führungspositionen ist in Deutschland nach wie vor deutlich niedriger als die der Männer. Durch gezielte Qualifizierung sollen Frauen mit Führungspotential befähigt werden, Führungspositionen zu übernehmen beziehungsweise diese fachlich fundiert auszufüllen. Darüber hinaus soll die Qualifizierung den Frauen zur Sicherung ihres Beschäftigungsverhältnisses verhelfen. Schwerpunktmäßig werden berufsbegleitende Weiterbildungen gefördert, die darauf ausgerichtet sind, eine qualitativ hochwertige Führung von Unternehmensmitarbeitern durch die ausgebildeten Frauen sicher zu stellen. Die Ausbildungsdauer umfasst 160 bis 200 Unterrichtsstunden. Die Qualifizierungsvorhaben richten sich ausschließlich an fachlich qualifizierte Frauen, vorrangig aus Kleinstunternehmen oder kleinen und mittleren Unternehmen einschließlich Freiberufler, die für die Übernahme einer Leitungsfunktion vorgesehen oder die seit maximal einem Jahr in einer Leitungsposition tätig sind.

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Weiterführende Informationen

Banner zum Portal für Wiedereinsteigerinnen

Das Lotsenportal Perspektive Wiedereinstieg macht Frauen Mut, auch nach einer längeren Familienphase in den Beruf zurückzukehren. Es ist ein gemeinsames Webangebot des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Bundesagentur für Arbeit.

© Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz